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Zwischen Nachrichten und Meinungsmache

292 pages

German language

Published 2025 by Langen Müller Verlag.

ISBN:
978-3-7844-3731-6
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Werden wir wirklich objektiv informiert? Die Tagesschau ist die wichigste Nachrichtenmarke des Landes. Millionen Menschen informieren sich täg- lich mit ihr. Doch immer mehr Zuschauer beklagen eine einseitige Berichterstattung: über die Flüchtlingskrise, die Coronazeit, den Klimawandel oder die Kriege in Gaza und Ukraine. Alexander Teske hat sechs Jahre bei der Tagesschau die Themen der Sendungen geplant. In seinem Blick hinter die Kulissen zeigt er, wie Karrieristen, Machtkämpfe und politische Überzeugungen die Sendungen prägen. Teske hinterfragt die Nähe zur Politik, die Rolle der Experten und den Umgang mit der AfD. Er zeigt, womit die Tagesschau in den sozialen Medien erfolgreich ist, warum Sport, Unwettern und den Royals der rote Teppich ausgerollt wird und immer öfter Kurzatmigkeit zu Fehlern führt.

1 edition

Sammlung von Symptomen im Anekdoten-Rausch

Bemüht in einer möglichst nüchterne Art werden Anekdoten in einen Lesefluss gespeist, verknüpft oder thematisch gruppiert um einen Einblick ins Innere der Tagesschau zu bieten. Dieser unvollständinge und durchaus subjektiv geprägte Bericht - es existieren auch lediglich drei Seite ergänzende Anmerkungen - sei dem durchaus unparteiisch auftretendem Autor gegönnt dabei auch in Seitenhieben gegen vermeintlich Linksradikale erkennbar am barfüßigen Gang und Ingwerwasser Geschlürfe zu schießen. Analytisches hingegen sollte man von diesem Werk nichts erwarten. Selbst wenn der Autor gelegentlich ausholt, dann beispielsweise widersprüchlich wenn er nach seinem Plädoyer gegen den Staatsfunk situativ eine Wiedergabe von staatlicher Verfassungsposition empfiehlt, endet er langfristig in einem Modus des die Twenty berichtet dies, sollte es nicht, die Twenty berichtet dies nicht, sollte es doch, der natürlich die simple Antithese der Ausgewogenheit mit man könne es nicht allen Recht machen beschwört. Diese Erwiderung ist selbstverständlich genauso platt und falsch wie sich damit das fehlende argumentative …